Freitag, 14. Juli 2017

Rote-Bete-Risotto

Freitag, 14. Juli 2017




Vielleicht geht es euch ja auch so, dass ihr manche Lebensmittel immer und immer wieder probieren müsst, bis ihr Gefallen an ihnen findet. Oder ihr müsst sie in verschiedenen Varianten probieren, um die leckerste zu entdecken. So ging es mir schon mit Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und nun auch mit roter Bete. Im Salat und allgemein roh mag ich sie immer noch nicht, als Risotto ist sie aber wirklich der Kracher.

Zutaten:
- 250 g Risottoreis
- 2 vorgekochte, vakumierte rote Bete
- 2 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 600 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Weißwein
- 25 g Butter
- 50 g geriebener Parmesan
- Salz und Pfeffer

Die rote Bete vorsichtig aus der Packung lösen und (am besten mit Handschuhen!) in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch ebenfalls würfeln. Alles zusammen in etwas Olivenöl kurz andünsten. Den Reis hinzufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und diesen etwas einkochen lassen. Nun immer wieder Brühe hinzufügen, damit sie etwas höher als der Reis steht. Bei mittlerer Hitze blubbernd köcheln lassen und ständig rühren. So wird das Risotto schön geschmeidig. Immer mal wieder eine Stichprobe machen. Ist der Reis weich, aber noch etwas bissfest in der Mitte, den Topf vom Herd nehmen, Butter und Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei geschlossenem Deckel noch 2 Minuten ziehen lassen und dann servieren.

Dienstag, 11. Juli 2017

Erdbeerkuchen mit Vanillepudding (und Konfetti)

Dienstag, 11. Juli 2017



Auf diesem Blog findet man wohl nur noch mehr Rezepte für Hefeteig, aber prinzipiell sind Erdbeerkuchen und -törtchen hier immer ganz vorne mit dabei. Es gibt doch kaum eine andere Frucht, die sich so leicht und lecker in verschiedenste Gebäckvarianten integrieren lässt.

Zutaten:
für den Teig
- 125 g Mehl
- 125 g Zucker
- 125 g Butter
- 2 Eier
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Vanillezucker
für den Belag
- 500 ml Milch
- 2 Pckg. Vanillepuddingpulver
- 500 g Erdbeeren
für den Guss
- 1 Pckg. roten Tortenguss
- 2 EL Zucker
- Konfetti-Deko

Den Pudding nach Packungsanleitung kochen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Am besten auf den heißen Pudding Frischhaltefolie legen, so bekommt er beim Abkühlen keine Haut, die später klumpt.
Für den Teig die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Butter in einem Topf zerlassen und zur Ei-Zuckermasse geben. Gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zu den übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Diesen in eine gefettete Springform streichen und bei 200° Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Währenddessen die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.
Den Pudding auf den erkalteten Boden streichen und die Erdbeeren gleichmäßig darauf verteilen.
Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten, über die Erdbeeren gießen und 5 Minuten später mit Konfetti dekorieren. Den Kuchen mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Sonntag, 9. Juli 2017

Lauwarmer Couscous-Salat mit Minzjoghurt

Sonntag, 9. Juli 2017




Nach einer längeren Blog-Pause melde ich mich wieder zurück. Passend zur Jahreszeit mit einem herrlich leichten Salat-Rezept, das garantiert der Renner auf der nächsten Grillparty wird!

Zutaten:
für den Salat
- 200 g Couscous
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Paprika
- 3 Karotten
- 1 Zwiebel
- 7 EL Olivenöl
- 5 EL weißer Balsamico
- 1 TL Honig
- 1 TL Currypulver
- 1 TL Korianderpulver
- Salz und Pfeffer
für den Joghurt
-  300 g griechischer Joghurt
- 1/2 Bund Minze
- 1/2 Zitrone

Den Couscous mit der heißen Gemüsebrühe übergießen und 10 Minuten quellen lassen. 1 EL Öl dazu geben und mit einer Gabel vermischen. Karotten und Zwiebel schälen, zusammen mit der geputzten Paprika in Stücke schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Gemüse darin 10 Minuten braten. Wer mag, kann ein bisschen Zucker hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Curry und Koriander würzen.
Währenddessen das restliche Olivenöl mit Essig und Honig mischen, über den  Couscous gießen und gut vermengen. Das heiße Gemüse dazu geben. Alles gut miteinander mischen und kurze Zeit ziehen lassen.
Die Schale der Zitronenhälfte abreiben, den Saft auspressen. Minze waschen und klein hacken. Alles mit griechischem Joghurt verrühren und diesen nun zusammen mit dem lauwarmen Couscoussalat servieren.

Donnerstag, 27. April 2017

Nutella Babka

Donnerstag, 27. April 2017



Seit ich vor einiger Zeit Bilder dieser leckeren Heferolle mit Nutellafüllung gesehen habe, wollte ich unbedingt ein Rezept nachbacken. Ich habe mich für dieses hier entschieden, schreibe euch die Zutaten und Abwandlungen aber nochmal extra auf.

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 50 g brauner Zucker
- 50 g weißer Zucker
- 10 g Trockenhefe
- 2 Eier
- 120 ml warmes Wasser
- 115 g weiche Butter
- 1 TL Salz
für die Füllung
- 300 g Nutella
- 100 g Vollmilchschokolade
für den Sirup
- 120 ml Wasser
- 70 g Zucker

Mehl, Eiern und Salz in eine Schüssel geben. Braunen und weißen Zucker in warmem Wasser verrühren, die Hefe hinzufügen. Zum Mehl gießen und die weiche Butter gestückelt dazu geben. Zu einem glatten Teig verkneten und diesen abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
Den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn auswellen und mit Nutella bestreichen. Vollmilchschokolade in Stücken darauf verteilen. Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle in der Mitte teilen, sodass man zwei Rollen erhält. Dann mit einem scharfen Messer jede Teigrolle längs in der Mitte durchschneiden. Dabei an einem Ende 2 cm geschlossen lassen. Die beiden Teigstränge leicht ineinander drehen und dann umeinander wickeln. Wiederum die beiden neu entstandenen Teigzöpfe umeinander wickeln, die Enden gut festdrücken und in eine gefettete Kastenform legen.
Bei 170° Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Währenddessen aus Zucker und Wasser einen Sirup kochen. Dieser wird nach dem Backen auf dem heißen Nutellazopf verteilt, sodass er eingesogen wird. Alles in der Kastenform abkühlen lassen und dann stürzen.

Montag, 24. April 2017

Vegetarische Frühlingsquiche

Montag, 24. April 2017




Klassisch mache ich meine Quiche immer mit recht viel Gemüse und zur Abrundung Ziegenkäse. Da nicht jeder Ziegenkäse so gerne mag wie ich, habe ich an Ostern eine andere Variante ausprobiert. Hier ist es die Kombi süßer Karotten mit der leichten Schärfe feinen Meerrettichs, die diese Quiche so besonders macht.

Zutaten:
für den Teig
- 200 g Mehl
- 100 g kalte Butter
- 1 Ei
- 3 EL Mineralwasser
- Salz & Pfeffer
für den Belag
- 250 g Frühlingszwiebeln
- 170 g Mini-Karotten
- 2 Eier
- 250 g Schmand
- 100 g Sahne-Meerrettich
-  Kresse
- Muskat
- Pfeffer & Salz

Mehl in eine Schüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen und alles mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Eine gefettete Springform damit auslegen und einen ca. 2,5 cm hohen Rand ziehen.
Die Frühlingszwiebeln und Karotten waschen und putzen. Bei Bedarf etwas zuschneiden, die Karotten habe ich halbiert. Eier mit Schmand und Meerrettich mischen und mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Die Masse auf den Teig gießen und mit Karotten und Frühlingszwiebeln belegen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit frischer Kresse bestreuen.

Samstag, 22. April 2017

Bärlauch-Pestobrot

Samstag, 22. April 2017




Auch wenn man es gerade nicht meinen möchte, kommt die nächste sommerliche Grillparty bestimmt. Ich nutze Einladungen zum Grillen oder Picknicken gerne, um neue Rezepte auszuprobieren und mir gleich Feedback der anderen Gäste einzuholen. Vielleicht ist das Pestobrot ja ein Kandidat für eure nächste Sause.

Zutaten:
für den Teig
- 300 g Mehl
- 5 g Trockenhefe
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 200 ml Milch
- 2 TL Knoblauchöl
für die Füllung
- selbstgemachtes Pesto (mit Bärlauch statt Rucola)
oder
- Pesto aus dem Glas
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 1EL Olivenöl
- Meersalz
- geschroteter Pfeffer

Mehl mit Salz in eine Rührschüssel geben. Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe einrühren. Zum Mehl gießen, Knoblauchöl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen abgedeckt mindestens 2 Stunden gehen lassen.
Währenddessen das Pesto herstellen (oder gekauftes verwenden).
Den Teig zu einem möglichst großen Rechteck auswellen und mit Pesto bestreichen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Kurz in heißem Öl schwenken und bei mittlerer Hitze 3 Minuten garen. Auf dem Teig mit Pesto verteilen. Mit Meersalz und geschrotetem Pfeffer bestreuen.
Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Dann mit einem scharfen Messer die Teigrolle längs in der Mitte durchschneiden. Dabei an einem Ende 2 cm geschlossen lassen.
Beide Teigstränge nun leicht ineinander drehen und dann umeinander wickeln. (gibt etwas Sauerei)
Die Enden gut festdrücken und das Brot in eine gefettete Kastenform legen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen.

Freitag, 14. April 2017

Sommerliche Zitronenkekse

Freitag, 14. April 2017



Osterbäckerei kann ja jeder. Ich bin aber schon so in Sommerlaune, dass ich die Häschen und Küken übersprungen und direkt mit dem Backen sommerlicher Kekse begonnen habe. Flamingo, Palme und Co. erinnern mich an heiße Tage und kühles Wasser. Hach, wär das jetzt schön!

Zutaten:
für den Teig
- 200 g Mehl
- 1 gestr. TL Backpulver
- 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
- 125 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- geriebene Schale von 1 Zitrone
- 1 Ei
- 125 g weiche Butter
für den Zuckerguss
- 200 g Puderzucker
- ca. 5 TL Wasser
- Lebensmittelfarben

Mehl mit Backpulver mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen auf bemehlter Arbeitsplatte etwa 4 mm dick auswellen, die Figuren ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen.
Die Plätzchen abkühlen lassen. Währenddessen Puderzucker mit Wasser glatt rühren, bis eine cremige, weiße Glasur entsteht. In unterschiedliche Schüsseln füllen und nach Belieben mit Lebensmittelfarben (ich nehme Pulver bzw. Granulat) einfärben.
Die Kekse damit glasieren und gut trocknen lassen.

Dienstag, 21. März 2017

Gin Tonic Muffins mit weißer Schokolade

Dienstag, 21. März 2017



Gin ist irgendwie über Nacht zum ultimativen In-Getränk avanciert. Wo man vor 3 Jahren noch skeptisch gefragt wurde, ob einem diese "bittere, komisch süßliche" Kombination aus Gin und Tonic Water wirklich schmeckt, ist es heute schon üblich, dass jeder zu mindestens 3 Gin-Sorten etwas sagen kann. Warum also nicht diese super Kombi in Gebäck verpacken?

Zutaten:
für den Teig
- 220 g Mehl
- 125 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 3 Eier
- 1 Prise Salz
- 80 g Naturjoghurt
- 3 EL Limettensaft
- 100 ml Gin
- Abrieb von 1 Limette
für den Sirup
- 120 g Rohrzucker
- 100 ml Limettensaft
- 8 EL Gin
- 5 EL Tonic Water
für die Glasur
- 150 g weiße Schokoladen-Kuvertüre

Zuerst stellt man den Sirup her, da dieser abkühlen muss. Den Rohrzucker mit 100 ml frisch gepresstem Limettensaft verrühren und aufkochen lassen. Solange köcheln, bis das Gemisch immer dickflüssiger wird und ein Sirup entsteht. Topf beiseite stellen und den Sirup abkühlen lassen.
Für den Muffinteig Zucker, Butter, Vanillezucker und Eier kräftig verrühren. Mehl, Backpulver und Salz hinzufügen und solange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Abwechselnd Gin, Joghurt, Limettensaft und Limettenabrieb dazugeben. Den Teig in eine mit 12 Förmchen ausgelegte Muffinform füllen und auf mittlerer Schiene bei 180° Ober-/Unterhitze 35 Minuten backen.
Währenddessen zum abgekühlten Sirup Gin und Tonic Water hinzufügen und gut verrühren. Fertig gebackene Muffins aus dem Ofen holen, mit einer Gabel oben ein paar Millimeter tief einstechen und den Sirup darüber gießen. Die Muffins saugen den Sirup auf und werden auf diese Art saftig getränkt.
Muffins abkühlen lassen und mit Glasur überziehen.

Sonntag, 19. März 2017

Rosenkohl-Süßkartoffel-Ofengemüse mit Speck

Sonntag, 19. März 2017




Yeah, endlich mal ein passendes Rezept zum Blognamen!
Seit ca. 2 Jahren esse ich regelmäßig Gemüse, das ich eigentlich nicht unbedingt mag. Klingt bescheuert, funktioniert aber bestens. Mittlerweile mag ich nämlich Brokkoli, Blumenkohl und selbst Rosenkohl ist seit diesem Rezept für mich genießbar geworden. Es liegt nämlich oft einfach an der richtigen Zubereitung.

Zutaten:
- 500 g Rosenkohl
- 700 g Süßkartoffeln
- 150 g Speckwürfel
- 3 EL Knoblauchöl
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 EL Rotweinessig
- Salz und Pfeffer

Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Rosenkohl waschen, putzen, von welken Blättchen befreien und halbieren. Beides in eine Schüssel geben und mit Öl, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und bei 200° Ober-/Unterhitze 50 Minuten backen. Die Speckwürfel nach 40 Minuten zum Gemüse geben.
Das Gemüse nach Ablauf der Zeit aus dem Ofen nehmen, in eine Schüssel füllen und mit Essig vermischen. Warm servieren.

Samstag, 25. Februar 2017

Selbstgemachte, haltbare Gemüsebrühe

Samstag, 25. Februar 2017




Vermutlich jeder kennt den Geschmack und Geruch von gekörnter Brühe oder Brühwürfeln. Außer mal im Risotto, findet keines davon bei mir regelmäßig Verwendung. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich ein Rezept für Gewürzpaste gefunden habe, die man selbst herstellt, in Weckgläser abfüllt und dann immer in Teelöffeln zu heißem Wasser gibt, um eine frische Gemüsebrühe zu haben.

Zutaten:
- 800 g Suppengemüse
- 100 g Cocktailtomaten
- 3 mittelgroße Zwiebeln
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Bund gemischte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, etc.)
- 200 g Salz
- 60 g geriebener Parmesan
- 60 ml trockener Weißwein
- 3 EL Olivenöl
-1 TL Zucker
- etwas Pfeffer

Das Gemüse waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Kräuter waschen und klein hacken. Öl in einem Topf erhitzen, das Gemüse und die Kräuter hinzufügen und 3 Minuten anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen. Das Salz hinzugeben und alles 15-20 Minuten einkochen lassen, je nach Dicke des Gemüses. Den Parmesan sowie Zucker und Pfeffer hinzufügen, gut umrühren und nun die gesamte Masse mit einem Pürierstab zerkleinern.
In saubere Schraubdeckelgläser füllen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank ist die Gemüsepaste mehrere Monate haltbar.
Mit einem Teelöffel Gewürzpaste erhält man 500 ml Gemüsebrühe.

Sonntag, 19. Februar 2017

Kirsch-Streuselkuchen mit weißer Schokolade

Sonntag, 19. Februar 2017




Ich bin ja sowieso kein Winter-Mensch und die Zeit zwischen Dezember und März stellt mich regelmäßig auf eine harte Geduldsprobe. Ich kann es kaum erwarten, endlich abends wieder draußen zu sein, den Balkon zu bepflanzen und in der Sonne zu sitzen. Auch was das Backen betrifft, wird der Februar eher stiefmütterlich behandelt. Ich kann keine Zimtschnecken, Apfel- oder Himbeerkuchen mehr sehen und gefühlt schmeckt alles andere doch nur im Sommer so richtig lecker. Da ich heute aber Kaffeebesuch bekomme, musste ein Kuchen her und irgendwie war Kirschkuchen eine richtige Entdeckung, da ich selbst nie welchen backe und auch nie irgendwo bestelle. Sollte ich jedoch öfter tun.

Zutaten:
für den Teig
- 400 g Mehl
- 150 g Zucker
- 2 Eigelb
- 250 g weiche Butter
- 1 Msp. Backpulver
- 1 Prise Salz
für die Füllung
- 1 Glas Sauerkirschen (Abtropfgewicht 350 g)
- 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
- 40 g Zucker
für den Belag
- 50 g weiße Schokolade

Die Sauerkirschen in ein Sieb gießen, abtropfen lassen und den Saft auffangen. Puddingpulver mit 40 g Zucker und 6 EL Kirschsaft glatt rühren. Den übrigen Saft in einem Topf erhitzen, das angerührte Puddingpulver hinzugeben und nach Packungsanleitung einen Pudding kochen. Die Kirschen vorsichtig hinein schütten und unter den Pudding ziehen. Beiseite stellen und das Ganze etwas abkühlen lassen.
Währenddessen Mehl mit Zucker, Backpulver und Salz mischen. Eigelb und weiche Butter hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine gefettete Springform mit 2/3 des Teiges auskleiden und einen ca. 3,5 cm hohen Rand ziehen.
Die weiße Schokolade klein hacken, zum restlichen Teig geben und verkneten. Jetzt die Pudding-Kirschen in die Springform gießen und aus dem Schoko-Teig Streusel auf den Kirschen verteilen.
Bei 175° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Apple Pie

Sonntag, 5. Februar 2017



Es ist Sonntag und ich bin (mal wieder) um 7.00 Uhr wach. Ich überlege, ob ich aus den Äpfeln in der Obstschale ein Apfelmus kochen soll. Wobei Apfelmus so ohne alles auch recht langweilig ist. Die Entscheidung fällt also auf saftigen, süßen, amerikanischen Apfelkuchen. Mit Puderzucker bestäubt ist er an so einem grauen Sonntag ein wahrer Lichtblick. Perfekter wär's noch mit Vanilleeis, aber man kann ja nicht alles haben.

Zutaten:
für den Teig
- 300 g Mehl
- 2 EL Zucker
- 175 g weiche Butter
- 1 TL Salz
- 8 EL Wasser
für die Apfelmasse
- 800 g Äpfel
- 100 g Zucker
- 50 g brauner Zucker
- 2 EL Mehl
- Saft und Schale von 1 Zitrone
- 1 Prise Muskat
- 1 Prise Zimt
zum Bestreichen
- 2 EL Milch
- Puderzucker nach Belieben

Mehl mit Zucker, Salz und Butter krümelig kneten. Nach und nach Wasser hinzufügen, bis ein geschmeidiger Knetteig entsteht. Diesen zu einer Kugel formen und im Kühlschrank kalt stellen.
Währenddessen die Äpfel schälen, entkernen und in feine Spalten schneiden. In eine Schüssel geben und Zucker, braunen Zucker, Mehl, Zitronensaft und -schale sowie Muskat und Zimt hinzufügen und alles gut vermischen. Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
3/4 des Teiges auswellen und eine gefettete Tarte- oder Springform damit auskleiden. Die Apfelspalten darauf verteilen und in der Mitte leicht anhäufen. Den übrigen Teig ebenfalls auswellen und in 1-2 cm dicke Streifen schneiden. Diese in Gitterform auf die Äpfel legen und an den Rändern gut festdrücken. Dünn mit Milch bepinseln.
Auf der untersten Schiene bei 200° Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Dann den Ofen auf 180° zurückdrehen und weitere 70 Minuten backen, bis das Teiggitter goldgelb ist.
Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Montag, 30. Januar 2017

Frikadellen mit Gurkensalat

Montag, 30. Januar 2017




Wie heißen Frikadellen denn bei euch? Ich kenne Frikadelle, Fleischküchle oder Fleischpflanzerl als Begriff, wobei letzteres mein Favorit ist, weil es einfach zu niedlich klingt. Und obwohl die Herstellung etwas aufwändiger ist, als die Frikadellen in der Packung zu kaufen, lohnt sich der Aufwand jedes Mal.

Zutaten: (für 6 Stück)
für die Frikadellen
- 400 g Hackfleisch (gemischt oder Rind)
- 1 Ei
- 1 Zwiebel
- 1/2 Bund Petersilie
- 1 Scheibe Toastbrot
- 3 EL Milch
- etwas Butter
für den Salat
- 2 Salatgurken
- 1/2 Bund Dill
- 5 EL Sonnenblumenöl
- 1 EL Wasser
- 3 EL Weißweinessig
- 4 TL Senf
- 1 Prise Zucker
- Salz und Pfeffer

Für den Salat die Gurken waschen und in sehr feine Scheiben hobeln. In einer extra Schüssel Öl mit Dill, Wasser, Essig, Senf und Zucker mischen und das Ganze über die Gurkenscheiben gießen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und kurz ziehen lassen.

Für die Fleischpflanzerl die Petersilie waschen und klein hacken. Zwiebeln klein würfeln und in einer Pfanne glasig anschwitzen. Währenddessen das Toastbrot in kleine Stücke reißen und kurz in der Milch einweichen. Hackfleisch mit Zwiebeln, Brotstücken, dem Ei und der gehackten Petersilie gut vermengen. Mit Pfeffer und Salz würzen. 6 gleich große Kugeln formen und vorsichtig platt drücken. Sie sollten einen Durchmesser von etwa 10 cm haben. In einer Pfanne mit Butter gut durchbraten.

Alles zusammen auf einem Teller servieren und mit ordentlich Senf genießen.

Samstag, 28. Januar 2017

Schneller Zitronenkuchen ohne Ei

Samstag, 28. Januar 2017



Schon Ende Januar und ich habe diesen Monat noch kein einziges Rezept gebloggt. Aber irgendwie vergeht die Zeit kurz vor und nach Weihnachten und Silvester dann doch so schnell (zum Glück!), dass ich erst jetzt wieder ein neues Rezept vorstelle. Es handelt sich dabei um einen fluffigen, saftigen Zitronenkuchen, den man sicher mit kleinen Abwandlungen auch vegan machen kann.

Zutaten:
für den Teig
- 300 g Mehl
- 150 g Zucker
- 150 g Butter
- 100 ml Milch
- 4 EL Mineralwasser, medium
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 Pckg. Backpulver
- 1 Zitrone
für den Guss
- 50 g Puderzucker
- 1/2 Zitrone

Mehl mit Zucker, weicher Butter, Milch, Backpulver und Vanillezucker verrühren. Mineralwasser und den Saft der ausgepressten Zitrone hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Falls der Teig noch zu fest ist, einfach einen Schluck Mineralwasser dazugeben.
In eine gefettete Kastenform gießen und bei 200° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Für den Guss Puderzucker mit dem Saft der halben Zitrone verrühren.
Den noch heißen Kuchen vorsichtig auf der Oberfläche mit einer Gabel mehrmals einstechen und den Guss darüber gießen. Dadurch sickert er ein bisschen in den Kuchen ein und verleiht ihm noch mehr Zitronen-Aroma. Abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form stürzen.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015