Dienstag, 29. August 2017

Pestoblume

Dienstag, 29. August 2017



Meine Liebe zu Kräuter- oder Zupfbrot aller Art dürfte mittlerweile auf diesem Blog sehr deutlich sein. Damit nicht gefühlt jedes Wochenende irgendein Kräuterbrot verfuttert wird, habe ich diese Variante mit Pesto ausprobiert und für sehr gut befunden.

Zutaten:
für den Teig
- 600 g Mehl
- 1 Würfel Hefe
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 2 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- 50 ml Olivenöl
für die Füllung
- 1 Glas Pesto verde
- 1 Glas Pesto rosso

Den Zucker in das lauwarme Wasser einrühren und die Hefe hinein bröckeln. Alles gut miteinander verrühren. Zum Mehl gießen, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in einer Schüssel mit feuchtem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
Den Hefeteig nach der Gehzeit in 3 gleich große Stücke teilen und flach auswellen. Eine Springform zum Abmessen zur Hilfe nehmen, auf den ausgewellten Teig legen und den überstehenden Teig abschneiden. So erhält man 3 gleich große Teigkreise.
Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem grünen Pesto einstreichen. Den zweiten Kreis darauf legen und mit dem rosten Pesto bestreichen. Den dritten Kreis ganz oben auflegen. In der Mitte des obersten Teigkreises mit einem Glas einen runden Abdruck machen. Ab diesem Kreis werden die Teigschichten nach außen hin in 16 gleiche Teile geschnitten. Dafür den Kreis erst vierteln, dann die Viertel nochmal vierteln.
Zwei der geschnittenen Teile in die Hand nehmen und jedes nach außen zweimal um sich selbst drehen. Dann die Enden zusammendrücken. So entsteht die Blütenform.
Die Pestoblume bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen.

Sonntag, 27. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig

Sonntag, 27. August 2017




Es ist beinahe erschreckend, dass ich hier schon einige Rezepte mit Zwetschgen geteilt habe, aber noch keines für einen klassischen Zwetschgendatschi mit Hefeteig. Also los!

Zutaten:
für den Teig
- 350 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 40 g Zucker
- 150 ml Milch
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 50 g weiche Butter
- 1 Ei
für den Belag
- 1 kg Zwetschgen
für die Streusel
- 150 g Mehl
- 120 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 100 g Butter

Für den Hefeteig die lauwarme Milch mit Zucker mischen und die Hefe hinein rühren. Die Masse zum Mehl gießen, Butter und Ei hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Währenddessen aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Butter die Streusel herstellen. Alles mit dem Knethaken verarbeiten und dann in den Kühlschrank stellen.
Den fertig gegangenen Hefeteig auswellen und ein gefettetes Backblech oder eine gefettete Springform (dann wird der Boden deutlich höher!) auslegen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Eng aneinander auf den Hefeteig legen. Mit Streuseln garnieren und bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen.
Noch lauwarm mit Vanilleeis servieren.

Samstag, 12. August 2017

Scharfe Peperoni-Paste

Samstag, 12. August 2017




Ihr kennt sicher auch die kleinen süßen Porzellantöpfchen beim Italiener, in denen sich eingelegte Chiliflocken befinden. Dieses Chili-Öl macht für mich eine gute Pizza oder gute Pasta erst richtig perfekt. Manchmal ist aber schon genug Öl am jeweiligen Gericht, deshalb wollte ich es mal mit einer feurig scharfen Peperoni-Paste versuchen. Man kann sicher auch Chili nehmen und die Schärfe der Paste varriieren.

Zutaten:
- 120 g Peperoni
- 6 rote Spitzpaprika
- 1 Knolle Knoblauch
- 3 TL Salz
- 4 EL Balsamico
- 300 ml Wasser

Am besten mit Handschuhen arbeiten! Peperoni waschen, vom Stiel befreien und in kleine Stücke schneiden. Paprika waschen, Kerne, Stiel und weiße Zwischenwänder entfernen. Knoblauchknolle schälen und die Zehen in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen mit Balsamico, Wasser und 2 EL Salz in einen Topf geben und aufkochen. Bei leicht geöffnetem Deckel 30 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Die Masse in ein hohes Gefäß füllen und fein pürieren. Durch ein Sieb zurück in den ausgespülten Topf passieren, damit Kerne und Schalen übrig bleiben. Diese entsorgen. Die passierte Peperoni-Paste mit 1 TL Salz nochmal erhitzen und noch heiß in frisch ausgespülte Gläser füllen.
Die Paste hält sich gekühlt etwa 6 Monate.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015